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Heimatmuseum Rauchstubenhaus in Edelschachen bei Anger

Erfahren Sie die Lebensweise und Kultur der Bergbauern und Handwerker von einst. Über Jahrhunderte blieb dieses Bauernhaus unverändert.

Die Rauchstube ist komplett eingerichtet und wird noch zum Kochen und Selchen beheizt.
Dann hängen unter der pechschwarzen Tramdecke gebeizte Fleischstücke im Rauch.
Gelegentlich kochen wir für unsere Gäste auch noch den „Häfennigl“ am offenen Herdfeuer.

Die original erhaltene Einrichtung, bemalte Kästen, Werkzeuge der Bauern, Schindel - und Strohdachdecker, der Fassbinder, Schuster, Schneider und Weber, sowie alte Bilder und Dokumente lassen die Vergangenheit erahnen. 

Über 300 Schaustücke erzählen von Freud und Leid in alter Zeit.

Lage des Heimatmuseums:

Das Heimatmuseum steht auf 800 m Seehöhe. Es gehört zur Streusiedlung  Edelschachen, Gemeinde Naintsch im Naturpark Almenland.

Vom Hauptplatz der Markgemeinde Anger im Apfelland fahren Sie auf einer Bergstraße 4 Km zum Museum.

Blumenwiesen, saftige Weiden, grasende Kühe, alte Hirschbirnbäume, die Aussicht  von der Rax über das Feistritztal bis zur Riegersburg - an klaren Tagen sogar bis Slowenien - schon die Fahrt zum Museum ist ein Erlebnis.

Auch mehrere markierte Wanderwege aus Apfelland und Almenland führen zum Rauchstubenhaus.

Wandertipp - Von Anger zum Rauchstubenhaus

Anger ist Ausgangspunkt für eine Wanderung hinauf zum Rauchstubenhaus. Nach einer Führung durch das Rauchstubenhaus und einer Stärkung im Gasthaus geht’s zurück nach Anger.

Gehzeit: ca. 3 Std. Höhenunterschied: ca. 350 hm Länge: ca. 8 km, Ausgangspunkt: Marktplatz Anger
Wegbeschreibung:
Weg Nr. 60 nach Edelschachen bis zum Gasthaus Almer und dem Rauchstubenhaus, Rückweg über den Erlebnisweg zur Burgruine Waxenegg nach Anger über den Weg Nr. 61

Geschichte:

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Hof bereits im Jahr 1440. Ab dem 17. Jahrhundert wurde das Rauchstubenhaus als „Ramerlhof - eine Hube in Edelschachen“ geführt. Der Hof gehörte bis 1848 zur Herrschaft Stadl bei St. Ruprecht an der Raab. 1823 bestand der Besitz aus Grundstücken im Ausmaß von rund 50 Joch. Dazu gehörten auch eine Hausmühle und ein Dörrofen.

Die Jahreszahl 1725 im Trambaum des Stüberls deutet auf einen Um- bzw. Zubau des Hauses hin. Bis 1967 war dieses Haus noch als Rauchstube bewohnt. Durch die Bemühungen von OSR Otto Schmölzer wurde das historisch so wertvolle Gebäude 1968 von der Marktgemeinde Anger gekauft, saniert und als Heimatmuseum gestaltet.

Einst und Heute:

Betritt man die rauchgeschwärzte Stube, meint man die Zeit sei stehen geblieben. Ein wenig Asche auf der offenen Feuerstelle mit dem schwarzen Kochgeschirr, der Mostkrug auf dem klobigen „Jogltisch“, dahinter der Herrgottswinkel, ein Tafelbett und die Wiege vermitteln den Eindruck als sei die Familie gerade nicht zu Hause.

In dieser Stube spielte sich dennoch fast das gesamte bäuerliche Leben ab. Gemeinsam wurde hier gebetet, wurden die Mahlzeiten eingenommen, die Arbeit besprochen, die Sorgen und Nöte der Bauersleute und ihrer Dienstboten erlebt, aber auch die freudigen Ereignisse gefeiert.

Im Stüberl, im Vorraum (“Labn“) und in den Räumen im Dachgeschoß befinden sich Werkzeuge und Geräte welche die Bergbauern bei ihrer mühsamen Arbeit in Haus, Hof und Wald benötigten. Auch Werkzeuge für die Störhandwerker geben Zeugnis über die damalige Arbeitsweise.

Heute ist das Rauchstubenhaus Ausflugsziel, Fotomotiv und Geheimtipp für zahlreiche Film- und Fernsehaufnahmen.

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